FTL – Faster Than Light
Willkommen zu Danny‘s Reviews, einer kleinen neuen
Blog-Serie in der ich manch nettes Videospiel und bei Gelegenheit auch mal
einen Film vorstelle.
Es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung. Wer diese nicht teilt tut
das halt nicht, und das ist mir eigentlich auch Wurst.
Das erste Spiel was ich präsentieren möchte ist: FTL –
Faster Than Light
Faster Than Light ist eine Art Raumschiff Simulationsspiel, jedoch deutlich
besser als das was man vom Feuerwehrsimulator 2010 kennt.
Es spielt mit seinem Spielprinzip so ein bisschen auf die SciFi Serien à la
Firefly, Star Trek oder Battlestar an, wenn der Captain zum Beispiel brüllt
„Volle Energie auf die Schilde!“
Denn genau das hat man im Spiel zu tun.
Man bewegt sich mit FTL-Sprüngen, also Kurzreisen mit Überlichtgeschwindigkeit
von Sektor zu Sektor auf einer recht simpel gehaltenen Sternenkarte und hat an
jedem seiner Zwischenstopps verschiedene zufällige Ereignisse zu meistern.
Diese reichen von einem gestrandeten Schiff welchem man Treibstoff schenken
kann, über Raumstationen an denen man sein Schiff reparieren lässt und neue
Vorräte kauft bis zu Aufeinandertreffen mit Piratenschiffen oder den
Rebellentruppen vor denen man flüchtet.
Damit sind wir auch bei der Story: Bei FTL übernimmt man die
Kontrolle über ein Raumschiff und muss (je nach Zugehörigkeit des Schiffs)
einen Auftrag erfüllen. Das Erste Raumschiff welches man verwendet ist die
Kestrel, ein Schiff der „Föderation“ welches geheime Daten über die
Rebellenflotte gesammelt hat und vor dieser nun zur Heimatbasis flüchten muss.
Gameplay: Die Kestrel startet mit zwei Waffensystemen und 3 Crewmitgliedern, welche man
frei im Schiff verteilen kann. Je nach Position erfüllen sie verschiedene
Aufgaben: Ein Raumfahrer an den Waffen sorgt für schnelleres Nachladen, einer
an den Schilden erhöht deren Regenerationsrate und nur wenn jemand im Cockpit
sitzt kann man einen FTL Sprung durchführen.
Zur Kontrolle seines Schiffs hat man eine Grafik der Räume
und die Position der Crew. Damit kann man sehen wo das Team sich befindet, und
wo eventuell Schäden am Schiff sind. Noch dazu hat man die Kontrolle über seine
Türen auf dem Schiff und kann zum Beispiel die Luftschleusen öffnen um Bränden
im Schiff den Sauerstoff zu entziehen oder Eindringlinge ersticken zu lassen.
Dann kommen die Statusinformationen in der oberen linken Ecke dazu, welche den
Schildstatus, die Hüllenbeschädigung und die Aufladung des FTL Triebwerks
zeigen. Unten links sind die Energiekontrollen für Schilde, Triebwerke, Waffen
und Lebenserhaltungssysteme (hier kommt das „Volle Energie auf die Schilde!“
ins Spiel :D)
Was unglaublich verwirrend klingt…ist es auf den ersten Blick auch. Aber schon
nach kurzer Zeit hat man sich in das komplexe System eingespielt.
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| So sieht's aus. Ist das HUD auch zunächst verwirrend, gewöhnt man sich schnell daran, dass man viel rumzuklicken hat. ^^ |
Nun navigiert man also durch das All, trifft auf
Sklaventreiber, Piraten, Rebellen, aber auch Verbündete, (raum-)fahrende
Händler und beschädigte Schiffe denen man helfen kann.
man erkundet, durch kurze Textpassagen erläutert, Wracks und Asteroidenfeldern
und sollte sein Bestes tun ein System zu verlassen wenn es zu Sonneneruptionen
kommt.
Ein eigentlich simples Spielkonzept entwickelt sich damit zu einem
fantastischen SciFi Abenteuer welches auch vom Schwierigkeitsgrad mehr als nur
anspruchsvoll ist.
Mein Fazit:
Leute die dieses Spiel spielen sollten:
Nerds, theoretische und praktische
Physiker, Zocker die auch etwas außer CoD spielen können
Leute die sich von dem Spiel eher fern halten sollten:
CoD-Tards, Leute mit Koordinationsproblemen oder Leute die nicht mit einer
Computermaus (oder einem vergleichbaren Eingabegerät) umgehen können
Insgesamt gebe ich dem Spiel 9 aus 10 Blitzen, also einen ausgewachsenen
Gewittersturm! Ein bisschen Punktabzüge gibt’s, weil ich mir noch ein kleines
bisschen mehr Optionen gewünscht hätte was die Personalisierung angeht:
kosmetische Modifikationen des Raumschiffs, umbenennen von Crewmitgliedern die
man auf der Reise dazubekommt (z.Z. kann man nur die Anfangscrew benennen)und
ein größer ausgebautes Shopsystem, mit dem man z.B. auch Teammitglieder
verkaufen kann oder die ein größeres Sortiment haben (man findet selten Shops
die Waffen anbieten, meistens verkaufen sie nur Drohnen, die einem auch nichts
bringen, wenn man kein Drohnen-Kontrollsystem hat)
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| 9 Blitze bekommt das gute Stück! |
Ansonsten aber ein wirklich gelungenes Spiel, was ich euch Lesern nur ans Herz
legen kann!
Soweit mein Senf
Danny